
At the moment I am listening to BR-Klassik with an only desire: To listen to Anja Harteros 's interpretations as much as possible.
When I printed her name in the search box on BR-Klassik page, I had 23 answers and wonderful podcats to explore. I have to use Google translate because I have no knowledge of German. The only words I know come from listening carefully to lieder. I am getting more familiar now with Strauss's repertoire Anja Harteros has been singing for a considerable number of years now.This morning, I came across seven minutes of bliss with her voice, speaking voice, telling us what she feels about the music and the poems she sings with vivid humanity and growing musicianship.
She speaks with enthusiasm and passion in her voice!
For her it is like a Requiem whenever she comes to sing them, comparing the degree of respect and humility there is among conductors, orchestras and herself, to the same atmosphere for Verdi's Requiem.
The translation did not seem to suffer too much, and I have to make this special page as a key page when I feel like listening to her singing and talking, owing to BR-Klassik.
How many times has Anja Harteros sung the Four last Songs so far?
From BR-Klassik:
Das starke Stück Richard Strauss - Vier letzte Lieder
Die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauss
gelten als dessen künstlerisches Vermächtnis. Ursprünglich waren sie von
Strauss gar nicht als Zyklus gedacht und wurden nicht in der
Reihenfolge komponiert, in der sie heute aufgeführt werden. Die
Uraufführung konnte der Komponist nicht mehr miterleben. Florian Heurich
sprach mit der Sopranistin Anja Harteros über die "Vier letzten Lieder".
Die Weisheit des Alters und die Abgeklärtheit eines in sich ruhenden Menschen sprechen aus den Vier letzten Liedern.
Aber auch Abschiedsstimmung und das Bewusstsein, dass alles auf dieser
Welt endlich ist. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs lebt Richard Strauss
für mehrere Jahre in der Schweiz. Hier entstehen seine letzten Lieder.
Sein Sohn Franz habe ihm geraten, sich mit diesen Kompositionen über die
schwierigen Lebensumstände der Nachkriegszeit hinwegzuhelfen, so heißt
es.
Rückschau auf den Lebensweg
Als persönliches Bekenntnis versteht der mittlerweile über 80-Jährige Strauss ein Gedicht von Joseph von Eichendorf: Im Abendrot.
Ein altes Paar geht in Harmonie und innerem Frieden dem Tod entgegen.
Wenn er die Verse sogar in sein Tagebuch notiert, dann hält er Rückschau
auf seinen Lebensweg an der Seite seiner Frau Pauline. Im Abendrot beschließt die Vier letzten Lieder und ist doch das erste, das er komponiert hat, und von dem die anderen drei Stücke auf Gedichte von Hermann Hesse ausgehen.
Todesahnung und Jenseitshoffnung
Der Vorahnung des Todes nimmt das durch
Flötentriller geschilderte Zwitschern zweier Lerchen jegliche Schwere
und Düsternis. Das Lied und damit der ganze Zyklus klingen zwar in
melancholischer aber doch in versöhnlicher Stimmung aus. Die Musik
weitet sich ins Transzendente. Todesahnung und Jenseitshoffnung sind in
diesen Klängen vereint. Die Lyrik Hermann Hesses lernt Strauss erst nach
dem Eichendorf-Gedicht kennen. Bei Hesse findet er einen Weg hin zu
überzeitlichen, humanistischen, ein Menschenleben überdauernden Werten
manifestiert.
"Der Anfang von Frühling, „In dämmrigen Grüften träumte ich lang“ , das ist ja der Text... Also es fängt im Grunde schon mit diesem winterlichen, melancholischen, etwas trübe gestimmten Klang an. Auch aus der Tiefe, so aus dem Nichts heraus. Und es schwingt sich dann eben in diese Euphorie und dieses Enthusiastische."
Anja Harteros, Sopran
Kreisläufe der Natur
Auf die Frühlingseuphorie in der neu aufkeimenden
Natur folgt jedoch sofort die Herbststimmung in einem ersterbenden
Garten. Quasi im Zeitraffer werden in den Vier letzten Liedern die Kreisläufe der Natur durchmessen: Jahreszeiten, Tageszeiten, ein Menschenleben. Im dritten Lied Beim Schlafengehen
schwingt sich die Gesangsstimme zu einem feierlichen Hymnus auf den
Schlaf des Todes und die dadurch erreichte Freiheit der Seele auf.
"Das Schöne bei den Vier letzten Liedern ist, dass sie ein bisschen wie das Requiem sind. Mit den Dirigenten, mit denen man das macht, und auch bei den Musikern im Orchester spürt man, dass die das so ernst nehmen, weil es sozusagen das letzte ist, was wir von dem großen Meister, dem Komponisten mitbekommen haben. Da ist man fern ab von jeder Kritik eigentlich, sondern man ist im Grunde dankbar, dass wir das machen dürfen; dass der uns das noch geschenkt hat, das Werk. Das spür ich immer sehr deutlich, wenn ich das Requiem von Verdi singe, oder auch bei den Vier letzten Liedern von Strauss. Da ist eine gewisse Ernsthaftigkeit und eine gewisse Demut bei allen Mitwirkenden zu spüren."
Anja Harteros, Sopran
(@yvette, 2014 Naples Sunset, return from Capri, June 20th).

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